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Ich habe mir mit drei weiteren Mitstreiterinnen ein Wochenende gegönnt, um mir das „Festival of Lights“ anzuschauen und wieder ein wenig Berliner Flair zu genießen. Leider hat uns die GDL mit einem, das ganze Wochenende dauernden, Bahnstreik beglückt. Daher machte ich zunächst die Erfahrung: Berlin ohne S-Bahn geht auch, macht aber nur halb so viel Spaß! Trotzdem haben wir uns am Freitag und Samstag die diversen Lichtinstallationen angeschaut. Fotografisch sah mein Plan so aus, dass ich mir an diesen beiden Tagen die Szenerien anschaue, um mir für den Sonntag die interessantesten Motive herauszupicken. Denn ich wollte nur an einem Tag das komplette Equipment, inklusive Stativ mitschleppen.

Allerdings entschieden wir uns am Sonntagabend, nachdem wir den ganzen Tag auf Achse waren dazu, dass Wochenende in der Neuen Heimat in Friedrichshain ausklingen zu lassen. Daher fällt die Auswahl an Bildern vom Festival selbst nicht üppig aus. Denn so viele freihändisch gemachte Bilder, mit offener Blende, niedriger ISO und interessanten Motivausschnitt, die ich Anderen zeigen möchte, habe ich nicht. Da ich den gemütlichen Sonntagabend nicht missen möchte, bin ich nicht trauig über meine Ausbeute. Es führt mir vielmehr die Gültigkeit des Merksatzes „Was du heute kannst besorgen…“ vor Augen.

Ich hatte mir das Festival of Lights bereits im letzten Jahr angeschaut und kann somit einen Vergleich anstellen. Daher bin ich der Meinung, dass viele, wenn nicht alle Installationen, mit denen aus dem letzten Jahr identisch waren. Gut! Dieses Event wird schon genug kosten, sodass ich nicht jedes Jahr ein komplett neues Programm erwarten kann. Doch ein paar neue Sachen sollten trotzdem dabei sein, um Mehrfachbesuchern neue Anreize zu geben, dieses Festival mehr als ein oder zweimal zu besuchen. Leider gab diesmal am Hotel Adlon keine Installation. Das war schade, da sie sehr sehenswert war, aber verschmerzbar.

Eine Sache ist mir diesmal sehr aufgefallen. Einige Lichtinstallationen schienen ungenau ausgerichtet zu sein. Am Brandenburger Tor zweifelte ich zunächst am eigenen Sehvermögen. Doch leider wurde dies von Anderen bestätigt, als ich etwas enttäuscht in die Runde fragte, ob ich ein Problem hätte oder wirklich die Installation ungenau ausgerichtet sei. Und bei den Installationen am Gendarmenmarkt, konnte ich mir diesen Fehler definitiv nicht mehr mit eigenen Sinnesproblemen schönreden. Ich denke solche Probleme sollte bei einer Veranstaltung, die inzwischen über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist, nicht passieren! Dennoch bleibe ich dabei, dass man dieses prächtige Farb- und Lichtspiel einmal gesehen haben sollte.

Ansonsten hat sich Berlin so präsentiert, wie ich es mag. Grün, groß, laut, schnodderig, witzig und vor allem offenherzig! Das sind die Worte die mir einfallen, wenn ich am Zeughaus in den Floh- und Kunstmarkt eintauche, nebenbei die Architektur der gegenüberliegenden Museumsinsel bestaune, hinter dem Bode-Museum die Spreeseite wechsle, damit ich dort die herbstlichen Farben des Monbijouparks aufsaugen kann, um abschließend in einem Klappstuhl des James-Simon-Park sitzend, bei einem Bier, den gekonnten „Let it be“-Darbietungen eines Straßenkünstlers lauschend, die Szenerie von, an der Uferpromenade flanierenden Leuten und auf Spreedampfern vorbeifahrenden, winkenden Touristen, zu beobachten.

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